Neues Online-Tool zur Förderung von KI-Kompetenzen bei Jugendlichen
Unter der Leitung von Dr. Sabrina H. Kessler ist im interdisziplinären Projekt „Digitale Resilienz: Tool für KI- und Deepfake-Kompetenz bei Jugendlichen“ ein interaktives Lernangebot entstanden, das 12- bis 16-Jährigen grundlegendes Wissen zu generativer KI vermittelt. Ziel ist es, einen reflektierten, kreativen und verantwortungsbewussten Umgang mit KI zu fördern.
"Mit diesem Tool möchten wir digitale Resilienz von Lernenden fördern. Digitale Resilienz beschreibt die Fähigkeit, sicher, reflektiert und kritisch im digitalen Raum zu agieren, selbst angesichts komplexer Herausforderungen wie Deepfakes oder generativer KI. In einer Welt, in der KI-generierte Inhalte immer realistischer werden und von realen kaum zu unterscheiden sind, ist es entscheidend, dass Jugendliche lernen, solche Inhalte zu hinterfragen."
Das am 24. Juni 2025 vorgestellte Tool basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen und wurde für den Einsatz im Unterricht entwickelt. Es führt durch ein interaktives Szenario in der fiktiven Schule „NextGenAI“ und thematisiert Chancen, Risiken und ethische Fragestellungen im Umgang mit KI. Ergänzt wird das modulare Angebot durch umfangreiche didaktisches Begleitmaterial für Lehrpersonen.
Erste Evaluationsergebnisse zeigen: Das Tool wird von Lehrpersonen und Schüler:innen positiv aufgenommen.
Jetzt ausprobieren, im Unterricht einsetzen oder weiterempfehlen: https://ki-schule.eu/. Dort gibt es auch praktische Materialsammlungen rund um die Generative KI im Schulsetting für Lehrende und Lernende.
Weitere Infos zum Projekt, welches von der Digitalisierungsinitiative Zürcher Hochschulen (DIZH) gefördert wurde.