Studie «Informations- und Kommunikationsverhalten in der Corona-Krise»

Die Corona-Krise stellt eine Ausnahmesituation dar, welche die Bevölkerung, private Organisationen und öffentliche Akteure in besonderer Weise herausfordert. Die weitreichende Einschränkung des öffentlichen Lebens im März und April 2020 haben es ermöglicht, die Pandemie in kurzer Zeit unter Kontrolle zu bekommen, sind aber aus ökonomischen, politischen und sozialen Gründen nicht für eine längere Zeit tragbar. Bis zur Einführung eines Impfstoffs spielen deshalb freiwillige Präventionsmassnahmen (z. B. Social Distancing, Mundschutz) oder die Nutzung einer digitalen Tracing-App eine wichtige Rolle. Ob diese Massnahmen auf die notwendige breite Akzeptanz stossen, ist nicht zuletzt von der Medienberichterstattung und der Kommunikationskampagne des Bundes abhängig.
Die Abteilung «Mediennutzung & Medienwirkung» des IKMZ untersucht deshalb die Mediennutzung und Medienwirkung im Rahmen der Corona-Krise und diskutiert ihre Befunde mit den zentralen gesellschaftlichen Akteuren (z.B. Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)), welche die Arbeit auch finanziell unterstützen.
Die Studie zu «Informations- und Kommunikationsverhalten in der Corona-Krise» (PDF, 570 KB) zeigt, dass die Schweiz über eine gut funktionierende kommunikative Infrastruktur verfügt, um die breite Bevölkerung in einer Krisensituation zu erreichen und über die wichtigsten Massnahmen zu informieren. Zudem wird ersichtlich, dass die zuständigen Institutionen des Bundes und die öffentlichen Medienangebote ein grosses Vertrauen in der Bevölkerung geniessen.

Beschreibung des Projekts auf der Webseite der Abteilung «Mediennutzung & Medienwirkung»